Hummeln
Altröglitz
06729 Elsteraue
Dr.-Engler-Straße 16
Tel. 03441 842036
Fax 03441 842053
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Über uns

1995 haben wir die Dr. Drahn & Partner GmbH, Umwelt- und Servicelabor, auf dem Territorium des Industrieparkes Zeitz gegründet.

Seit 1938 gibt es am Standort chemische Industrie: Kohle- und Erdölverarbeitung.

Unser Team war bis 1991 im Hydrierwerk Zeitz (Technisches Kontrollorgan, Forschung), von 1991 bis 1993 in der Sanierungsgesellschaft Hyzet mbH, Umweltprojekt (Altlastenerkundung, Umweltlabor, Forschung) und von 1993 bis 1995 im Deutschen Brennstoffinstitut-EWI GmbH Freiberg/Sa., Niederlassung Zeitz, Umwelt- und Servicelabor (Altlastenerkundung, Umweltlabor, Forschung) beschäftigt.

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Das Hummel-Paradoxon, oder "Warum ist die Hummel in unserem Logo?"

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Hartnäckig hält sich in populärer Literatur die Legende, dass eine Hummel nach den Gesetzen der Aerodynamik nicht fliegen könne. Die Geschichte kursierte zunächst als Scherz Anfang der 1930er Jahre unter Studenten des renommierten Aerodynamikers Ludwig Prandtl an der Universität Göttingen, und sie wurde begierig von der Presse aufgenommen. Nach dieser Geschichte soll eines Abends in einer Gaststätte ein Biologe einen Aerodynamiker gefragt haben, warum eine Biene oder Hummel fliegen könne. Die Antwort des Aerodynamikers soll nach einer kurzen Berechnung auf einem Bierdeckel oder einer Serviette in etwa so gelautet haben:
  • Die Hummel hat 0,7 cm² Flügelfläche und wiegt 1,2 Gramm. Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen.
  • Die Hummel kümmert das nicht und sie fliegt trotzdem. oder
Dazu gedichtet wurden meist noch anschließende Sätze wie:
  • Da die Hummel die Gesetze der Aerodynamik nicht kennt, fliegt sie doch.
Der Aerodynamiker soll seine Berechnungen vor dem Hintergrund, dass er die Flügel der Hummel fälschlich als steif angenommen hatte, nochmals überdacht haben. Aus der späteren Antwort ließ sich aber wohl keine Schlagzeile machen. Es ist umstritten, wer dieser Aerodynamiker war. In einigen Quellen wird vermutet, dass es sich um den Schweizer Gasdynamiker Jacob Ackeret (1898-1981) gehandelt haben könnte. Eventuell war es auch André Saint-Lagué, ein Assistent des französischen Entomologen Antoine Magnan. Letzterer erwähnt eine ähnlich lautende Behauptung seines Assistenten zum Flug der Insekten 1934 in seinem Buch Le Vol des Insectes.

Tatsächlich gibt es kein Paradoxon. Die Aerodynamik eines Flugzeuges und die einer Hummel unterscheiden sich nicht nur in der Bewegung der Flügel, sondern auch aufgrund anderer Größen- und Geschwindigkeitsverhältnisse und damit anderer Reynoldszahlen. Theorien hierzu wurden schon in den 1930er Jahren entwickelt. Dabei spielten insbesondere Wirbel eine entscheidende Rolle. Der experimentelle Nachweis dazu wurde 1996 erbracht, als Charles Ellington von der Universität Cambridge Versuche zum Insektenflug vornahm: durch den Flügelschlag werden Wirbel erzeugt, die der Hummel den nötigen Auftrieb verschaffen, und die Existenz dieser Wirbel ließ sich mit optischen Mitteln zeigen.

Wie man hier lesen konnte, ist es eine Frage der genauen Darstellung bzw. Analyse der bestehenden Tatsachen und deren Interpretation, um auf das richtige Ergebniss zu kommen. Das ist das Hauptanliegen unseres Labors im Dienst für den Kunden. Deshalb haben wir die Hummel in unser Firmenlogo (ein stilisierter Polycyclischer aromatischer Kohlenwasserstoff - Acenaphthylen) integriert. Es erscheint manchmal, dass Frauen die Gesetze der Naturwissenschaften nicht kennen - uns kümmert diese Meinung nicht, wir arbeiten einfach weiter.

Liebe Kunden, Sie haben ein Problem? Wir handeln unverzüglich!



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